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08 | 02 | 2012

25.10.08 - Wartezeit-Rekord

Die Musiker der Begräbnis-Musik versammelten sich wie gewohnt um 10:15h bei der Stadtpfarrkirche. Die Trauerfeier in der Kirche begann zwar schon um 9:30h, doch nach diversen Nachrufen an die Verstorbene verlängerte sich die Wartezeit und der Zug zum Friedhof setzte sich erst um 11:10h in Bewegung. Somit hatten die Musiker eine Rekord-Wartezeit von 55 Minuten. Das war bei dieser Kälte schon eine lange Zeit, denn man konnte sich nirgends aufwärmen, da man jederzeit mit einem Abmarsch rechnen musste.

01.03.08 - Emma verhindert Umzug

Obwohl Sturmwarnungen herausgegeben waren, spielten die Musiker der Begräbnis-Musik den Weg zum Friedhof - genauer gesagt: sie wollten spielen. Als die Musiker vor der Kirche warteten, verfinsterte sich der Himmel und das Unwetter schien jeden Moment herein zu brechen. Doch so schnell wollte man nicht aufgeben und beratschlagte sich, ob man die Kappen abnehmen sollte, da sie durch den heftigen Wind des Abflugs gefährdet waren. Dazu wurde ein kleiner Versuch gewagt und man versuchte sich draußen in Marschformation aufzustellen, was aber sofort abgebrochen wurde, da die ersten Kappen flogen und der Wind bei den großen Instrumenten eine gefährliche Angriffsfläche hatte.
In jenem Moment, als die Kirchentore aufgingen und man sich draußen aufstellen wollte, setzte der Regen ein und der Sturm wurde heftiger. Die Uniformen waren durchnässt und der Wind war enorm. Die wuchtigen Böen rissen den Deckel von einem Streugut Behälter weg und es hagelte heftigst Streusplit, als ob jemand auf die Musiker schießen würde.
Somit sah man ein, dass ein musikalischer Umzug zum Friedhof sinnlos und zu gefährlich war und das Begräbnis fand ohne Musik statt.

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